Sonntag, 22. Sept. 2019 – ein besonderer Tag –

 

Als ich mich heute auf den Weg in die Kirche mache, weiß ich, dass dieser Sonntag ein besonderer ist. Zum einen wird die Kita Luthers Apfelbaum 25 Jahre alt, zum anderen ist Kirchenvorstandswahl und außerdem findet im Gemeindehaus Oberissigheim heute wieder das DorfCafe statt.

 

Aber nun eines nach dem anderen:

Als ich in der Kirche ankomme, ist diese schon gut gefüllt. Naja, heute gibt es etwas Besonderes: Die Kinder der Kita und der Katharina-von-Bora-Schule führen das Musical „David und Goliath“ auf. Die Geschichte wird in verschiedenen Szenen  erzählt, gespielt und musikalisch mit schönen Liedern begleitet. Die Einleitung erfolgt von der Bläsergruppe mit „Muppet Show“.

 

Pfarrer von Dörnberg begrüßt die Anwesenden und weist darauf hin, dass es sich heute – wenn auch in anderer Form – um einen Gottesdienst handele. Und: Die Kita feiere ihren 25. Geburtstag.

 

Nun weiter zum Musical: Wie in der Bibel beschrieben, trägt Gott Samuel auf nach Bethlehem zu gehen, denn er hat einen von Isais Söhnen als König Sauls Nachfolger ausgesucht. Saul war ein guter König gewesen, hatte sich dann aber sehr verändert. Er war sehr launisch geworden und ungerecht.

 

Samuel spricht nun mit jedem der Söhne, aber Gott sagt jedes Mal, dass dieser es nicht sei, den er wolle. Gott spricht zu Samuel, „Menschen achten auf das Aussehen anderer Menschen; ich aber sehe in ihr Herz“. Diese Aussage wird vom Chor besungen. Isais hat noch einen Sohn, David, der auf der Weide Schafe hütet. David ist jung, klein und zart. Für seine Schafe ist er der „gute Hirte“. Die Schafe kommen auch zu Wort, denn sie lieben David und seine Musik. Dabei merken die Schafe auch an, dass sie das Wort „dummes Schaf“ nicht mögen. Es träfe einfach nicht zu. Unter den weißen  Schafen ist auch ein schwarzes.

 

Der Vater lässt den Sohn holen. Als David zu Hause eintrifft, spricht Gott zu Samuel: „Das ist er“. Samuel salbt David zum König und David fühlt, dass Gott immer bei ihm war und ist. Gott ist auf Davids Seite. Er traut ihm was zu, er gehört dazu. Gott wählt ihn in sein Team.

 

David wird älter und erwachsener.

Aufgrund seines schönen Gesangs und Harfenspiels wird David an den Hof von König Saul gerufen. Er singt von Gottes Schöpfung. „Ohne Musik kann ich nicht leben“. Da der König meist schlecht gelaunt ist, trägt David zu seinem Wohlergehen bei. Diese „Wandlung“ wird durch das Lied „Wundermedizin“ bekräftigt. Gerne würde der König David bei sich behalten, aber dieser will zurück zu seiner Familie und zu seinen Schafen. Diese berichten ihm dann, was während der Zeit seiner Abwesenheit alles passiert ist.

 

Der Vater unterrichtet David dann von dem eventuellen Krieg mit den Philistern. Einige Brüder sind schon auf dem Schlachtfeld. David soll ihnen was zu essen bringen. Der Begriff „Krieg“ wird von einigen Kindern mittels Schlagzeug (gute Idee, sie mit Stöcken auf große Gummibälle schlagen zu lassen) untermauert.

 

David macht sich mit Essbarem für seine Brüder auf den Weg. Die Philister haben ein Heerlager aufgeschlagen, nur ein Bach trennt sie von den Israeliten.

 

Die Philister haben einen mächtigen Kämpfer in ihrer Armee, den Goliath. Dieser ist sehr stark, protzig und voller Spott für die Isrealiten.  „Schickt mir einen Kämpfer für euch, damit ich gegen ihn kämpfen kann. Wenn ich ihn bezwinge, gehört ihr uns, wenn nicht, werden wir eure Sklaven sein.“

Niemand stellt sich Goliath entgegen bis auf David, dessen Vertrauen zu Gott unerschütterlich ist. „Ich will den Kampf gewinnen, denn der Herr ist bei mir“. Und letztendlich besiegt David den Riesen Goliath durch einen Stein, den er ihm mit voller Wucht an die Stirn schleudert. So also die Geschichte.

 

Ich sage zu dieser Aufführung einfach nur: Großartig!!!

Was die „Akteure“ geleistet haben, ist super. Die Kinder haben das Klasse gemacht, egal, ob in einer kleinen Gruppe oder auch als Solisten. Die Kostüme waren gelungen. Das Zusammenwirken mit dem Schulchor, dem Projektchor, den Bläsern und weiteren Musikern war hervorragend. Und ich denke, dass darin eine Menge Arbeit verpackt war. Was ist des Künstlers schönster Lohn: Applaus!! Und hiervon wird reichlich gespendet.

 

Pfarrer von Dörnberg bedankt sich bei allen, die an diesem Werk mitgewirkt haben, ganz besonders bei Oliver Pleyer, der alles in seiner „musikalischen Hand“ hatte.

 

Ja und dann heißt es: Wir feiern jetzt in der Kita deren 25. Geburtstag mit Essen und Trinken, Spielen und vielem mehr.

 

Am Nachmittag besuche ich dann noch die zwei Wahllokale, einmal im Gemeindehaus Niederissigheim und in der Kirche in Oberissigheim. Schließlich wird heute ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Ich bin schon sehr gespannt.

 

Na, und wenn ich schon in Oberissigheim bin, muss ich auch mal im Gemeindehaus reinschauen. Dort hat das DorfCafe seine Türen geöffnet. Wie erwartet, sind etliche Menschen dort, die sich an den leckeren Kuchen und dem wohlschmeckenden Kaffee laben. Ich habe den Eindruck, dass der Kontakt und die Gespräche miteinander für die Menschen sehr wichtig sind. Natürlich trinken mein Mann und ich auch einen Kaffee und sitzen mit an der langen Kaffeetafel.

 

Um 17 Uhr ist noch Gottesdienst in der Oberissigheimer Kirche, den ebenfalls unser Prädikant, Herr Schüßler-Walther, liebevoll gestaltet. Ein guter Abschluss für einen ereignisreichen Tag.

 

 

Inge Werner

 

Die Kirchengemeinde Issigheim feiert ihren Pfarrer aus Anlass seiner 10jährigen Amtszeit in der dortigen Kirchengemeinde

Was ein Tag: Eine volle Kirche in Oberissigheim. Kleine und große Menschen auf den Beinen. Und eine besondere Atmosphäre. Ganz viel Sympathie liegt in der Luft. Diese gilt Pfarrer von Dörnberg, der seit 10 Jahren in der Kirchengemeinde Issigheim wirkt. Beliebt ist er, hat er doch einen „guten Draht“ zu den Menschen. Das Schöne ist, dass alle Beteiligten geschwiegen haben und der Pfarrer mit seiner Familie im Gottesdienst völlig überrascht wurde. Dieser stand unter dem Motto der Reformation: „Zur Freiheit hat uns Gott befreit“. Ein passendes Motto für einen Pfarrer, mit dem so viele neue „freie“ Dinge in der Gemeinde Einzug hielten, von Hawaii-Gottesdiensten bis Essensbank, von DorfCafé bis Projektchor. Diese wurden szenisch von den Teamern und weiteren Personen aufgezeigt und waren gleichzeitig auch die Predigt dieses Sonntags. Gestaltet wurde der Gottesdienstablauf von Prädikant Schüssler-Walter und Vikar Lukas Altvater.

 

Hans-Walter Schaefer ließ für den Kirchenvorstand die  Zeit mit Pfarrer von Dörnberg humorvoll Revue passieren. Auch sprach er den Wunsch aus, dass wir alle „unseren“ Pfarrer noch möglichst lange in unseren Reihen „behalten“ möchten.

 

Sowohl die KITA-Kinder mit ihren Erzieherinnen als auch die Schulkinder der Katharina-von-Bora-Schule mit ihren Lehrerinnen brachten sich vielseitig ein.

Lieder zur Freiheit wurden von den Schulkindern und vom Projektchor schwungvoll vorgetragen.

Mit dem Lied „Einfach Spitze, dass du da bist“ bezeugten Kinder und Erwachsene gemeinsam, wie wichtig und kostbar ihnen „ihr Pfarrer“ ist.

 

Zum Schluss der Predigt wurde von Seiten der Teamer noch erwähnt, wie gerne Pfarrer von Dörnberg einen „Superhelden-Gottesdienst“ halten würde. Sollte es bislang am Kostüm gescheitert sein, könne man dem jetzt abhelfen. Und so wurde dem Pfarrer ein Supermankostüm überreicht, was bei der Gemeinde ein großes Schmunzeln hervorrief.

 

 

Für Pfarrer von Dörnberg war in seinen Worten zum Abschluss der Predigt klar: Allein geht es nicht, sondern nur mit Menschen in einer Gemeinde, die mutig und auch manchmal verrückt die Freiheit des Glaubens lebt. Entscheidend, so der Pfarrer weiter,  sei aber noch etwas anderes. Und so habe er während des Gottesdienstes besonders an Worte des Apostels Paulus gedacht: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht“ (Philipper 4,13).

 

Dem – Gott selbst - war reich zu danken bei diesem wundervollen Fest, das nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus weiterging. Dort hatten viele fleißige Hände schon alles dafür getan, sich an einem leckeren Mittagessen zu laben, sich mit Getränken zu versehen und sich später noch bei Kaffee und Kuchen miteinander auszutauschen.

 

5.11.2018

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg.....

Im Singkreis am Morgen hören wir zur Zeit die Geschichte der 3 weisen Männer, die von einem hellen Stern geführt werden. Bepackt mit Geschenken, nämlich Gold, Myrrhe und Weihrauch reiten Sie auf ihren Kamelen in Richtung des Sterns, der sie immer näher an Bethlehem bringt. Dort treffen sie auf eine Krippe in einem ärmlichen Stall und entdecken das Wunder der Weihnacht. In vier abschnitten begleitet durch das Lied “Stern über Bethlehem“ erzählt Frau Gaby Gabor, unser beste Geschichtenerzählerin,  in bewährter Weise die Weihnachtsgeschichte.

Besuch im Tierrefugium

Nachdem die Kinder durch zahlreiche Waldaufenthalte die kleinen und größeren Bewohner des Waldes kennengelernt hatten, kam die Einladung der Mutter eines Kindergartenkindes, Jeniffer Sonntag, genau richtig, um auch mit dem Umgang mit größeren Tieren vertraut zu werden.

Trotz Personalknappheit gelingt es der Kindertagesstätte Luthers Apfelbaum, den Kindern regelmäßig verschiedenste Außenaktivitäten anzubieten, in dem zur Not engagierte Mütter einspringen.

Das Tierrefugium Hanau, ein beispielhaftes Unternehmen, geleitet von John Kraft, beherbergt etwa 70 Tiere, darunter  Hunde, Ziegen, Meerschweinchen und sogar Lamas und viele mehr.

Zuerst wurden wir von den Hunden herzlich begrüßt, denen man sofort anmerkte, den Tieren geht es gut und führen ein dankbares Leben.

Die Interessen er Kinder fielen ganz unterschiedlich aus, und ein jedes Kind kam auf seine Kosten. Obwohl die Tiere die schlimmsten Seiten des Lebens gesehen hatten, waren sie doch größtenteils lammfromm und ließen gerne auch mal eine begeisterte Umarmung zu. Die Idee einer gemeinsamen Tour durch das Refugium wurde gleich anfänglich durch die unterschiedlichen  Interessen der Kinder torpediert. Gut, dass so viele Mütter dabei waren, die dem Ganzen doch etwas Struktur gaben.

Überall sah man lachende Kindermünder und die meisten teilten großzügig ihr Rohkost-Frühstück mit den Tieren. Wuschelnde Händchen in warmem Tierfell, dankbar schlabbernde Tier-Züngelchen waren ein häufiger Anblick.

Ein jeder hatte sofort ein Lieblingstier und so war es einzig die Kälte, die ein längeres Verbleiben vorzeitig beendete. Manches Kind hätte liebend gerne eines der possierlichen Tiere unter seiner Jacke versteckt und mit nach Hause genommen.

Unser besonderer Dank gilt Frau Sonntag, die nicht nur wöchentlich ehrenamtlich ihre Zeit mit den Tieren teilt, sondern auch die Idee für den Besuch hatte.

Danke an Herrn Kraft (wer sich auch mal einen Einblick verschaffen möchte: www.tierrefugium.de), dass wir Sie und ihre Tiere besuchen durften und
Danke an unsere unermüdlichen Erzieherinnen, denen scheinbar nie die Ideen ausgehen und es mit großem Organisationstalent immer wieder schaffen, den Kindern auch außerhalb der Kita neue Impulse zu ermöglichen.

"Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln".
(Berthold Auerbach)

 

Stefanie Schmölcke für die Kita

 

 

St Martin 2018

 

St. Martin mit Luthers Apfelbaum und Pfarrer von Dörnberg

 

Ein weiteres Mal fand ein wunderschönes St. Martins-Fest der Kita Luthers Apfelbaum  in und um die Kirche  in Niederissigheim statt. Kinder, Eltern und Erzieher waren für 16.30 zum Gottesdienst eingeladen. Viele Eltern kamen zu Fuß, so daß man aus allen Himmelsrichtungen die kleinen, bunten Lichter auf die Kirche zukommen sah.

 

Der Gottesdienst, stimmungsvoll geleitet von Herrn Pfarrer von Dörnberg, begann mit einem Gedenken an die Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht an dem Gottesdienst teilhaben durften. Der halbstündige Ablauf war getragen von zahlreichen Liedern, als insbesondere auch von der Geschichte des St. Martin, gespielt von Kindern der Kita Luthers Apfelbaum. St. Martin ist umgeben von Gewalt, die er im Krieg gegen die Alemannen erfährt. Grade in diesem Umfeld findet Martin von Tours zu Gott. Mit grossem Eifer und Feierlichkeit  stellten die Kinder die Geschichte der Barmherzigkeit und Nächstenliebe dar.

 

Am Ende des Gottesdienstes fand der Laternenumzug, begleitet von der hiesigen Feuerwehr, statt. Pünktlich zum Kirchenauszug erwartete ein gewaltiger Regenguß die Festgemeinde, so daß manche schon vorzeitig zum Gemeindehaus eilten und sich bald traditionell an Weckmännern, aber auch an Bretzeln und Würstchen und heißen Getränken am Lagerfeuer stärken konnten.

 

Die bunten Laternen der Kinder waren phantasievoll und zum Teil sehr individuell gestaltet, waren bereits die Eltern in der Vorwoche zum gemeinsamen Laternenbasteln in die Kindertagesstätte geladen.

 

Ein Lob geht an den fast neu zusammengestellten Elternbeirat und die freiwilligen Helfer für die hervorragende Organisation und reibungslosen Ablauf. Unser Dank gilt Herrn Pfarrer von Dörnberg für die Fest

lichkeit, und den schönen Gottesdienst. Danke an die Kinder, die uns daran erinnert haben, wie wichtig grade heute die Nächstenliebe ist.

 

Stefanie Schmölcke

Sportliche Spende

Sportliche Spende für Luthers Apfelbaum durch Erzieherin Jenny Strutt

 

Im August inserierte die Wassersportschule Aqua fun für ein sportliches Ereignis während des Bürgerfestes in Hanau. Das Schmankerl obenauf war ein Geldgewinn, der zu 2/3 einer sozialen Einrichtung gespendet werden sollte, über den Rest durften die Gewinner selbst verfügen. Der Anreiz obendrein: Wer als einer der 12 Teams im Wasserboottreten antrat, durfte das Bürgerfest kostenlos besuchen und erhielt obendrein Getränkemärkchen, um nicht ausgetrocknet am Rennen teilzunehmen.

 

Das klang nach Spaß- und mit etwas Glück auch nach einem kleinen Gewinn, dachten sich die befreundeten Paare Jennifer und Adam Strutt sowie Sabrina und Benjamin Schmidt. Das Viergespann ließ sich T-Shirts drucken frei nach dem Musketier-Motto: “All4one“. Alle für einen, einer für alle.

 

Ohne große Hoffnung, das Team beschrieb sich selbst als nicht besonders sportlich, trat es am 9. September 2018 an und erstarrte zunächst vor Entsetzen: Die Teilnehmer waren fast alle durchgehend gut trainierte Männer. Gemäß dem Motto: „Dabei sein ist alles“ startete das symphatische Quartett dennoch auf dem Main, erzählte die quirlige Jennifer Strutt und strahlt auch noch jetzt vor Begeisterung und Freude. Schließlich gab es nur 12 Plätze und auf die habe man sich rechtzeitig bewerben müssen und sei zum Teil nur im Nachrückverfahren „genommen worden“.

 

Zunächst starteten sechs Tretboote viererbemannt und mussten einen auf einer Boje angebrachten Basketballkorb erreichen und vom Boot aus den Ball in den Korb treffen.

Die Sieger aus der ersten kamen in die folgende Finalrunde.

Das zweite Team, wieder aus sechs Tretbooten bestehend, wiederholte die Prozedur und tatsächlich konnte hier das Team von „All4one“ schon den ersten Rundensieg auf sich verbuchen.

 

Nun ging es in‘s Finale: Vom Ehrgeiz und vor allem von großem Spaß getrieben starteten „All4one“ mit den anderen 5 Tretbooten und gaben schon während der Fahrt alles, um den Gewinn für sich zu verbuchen.

 

Vor dem Basketballkorb gab es schliesslich ein großes Getümmel, die Boote umzingelten die Boje, Bälle wurden geworfen, Spieler gerieten in‘s Wasser, um wieder an ihren Ball zu gelangen und schliesslich landete der dritte Ball, kurz vor „All4one“ im Korb. Enttäuscht, aber zumindest trocken und vom Spiel berauscht, fuhr das Team an‘s Ufer. Mit einem hatten sie nicht gerechnet: Auch hier hatte die hohe Technik des Videobeweises  bereits Einzug gehalten und Oberbürgermeister Klaus Kaminski persönlich holte All4one auf‘s Siegertreppchen, da der eigentliche dritte Ball verbotenerweise vom Wasser aus geworfen wurde.

 

Die Gewinne waren ein Anreiz für die Teilnehmer: Der erste Preis betrug Euro 1500,-, der zweite Euro 750,-, der dritte Euro 250,-, wobei, wie oben beschrieben, ein Großteil der Gewinne an soziale Einrichtungen gespendet werden musste.

 

Jennifer Strutt erzählte ihre Geschichte mit einer solchen Begeisterung, daß sich die Elternschaft von Luthers Apfelbaum am besten jetzt schon sportlich auf Vordermann bringt, um geschlossen anzutreten. Was als Spaß gemeint ist, spricht doch die Eltern und Erzieherinnen des Kindergartens Luthers Apfelbaum doch an. Vielleicht bilden sich doch ein paar Teams, um gemeinsam die große Freude, die man jetzt noch in „Jennys“ Augen sieht, im kommenden Jahr zu teilen und für den Kindergarten, dessen Außengelände nach wie vor deutliche Sanierung benötigt, eine Finanzspritze mehr zukommen zu lassen. Und wenn das nicht gelingt, kann man sich sicher sein, einen Tag voller Freude und vielleicht neuer Freunde gewonnen zu haben. Ist das nicht vielleicht der wahre Gewinn?

Sportliche Spende für Luthers Apfelbaum durch Erzieherin Jenny Strutt

 

Im August inserierte die Wassersportschule Aqua fun für ein sportliches Ereignis während des Bürgerfestes in Hanau. Das Schmankerl obenauf war ein Geldgewinn, der zu 2/3 einer sozialen Einrichtung gespendet werden sollte, über den Rest durften die Gewinner selbst verfügen. Der Anreiz obendrein: Wer als einer der 12 Teams im Wasserboottreten antrat, durfte das Bürgerfest kostenlos besuchen und erhielt obendrein Getränkemärkchen, um nicht ausgetrocknet am Rennen teilzunehmen.

 

Das klang nach Spaß- und mit etwas Glück auch nach einem kleinen Gewinn, dachten sich die befreundeten Paare Jennifer und Adam Strutt sowie Sabrina und Benjamin Schmidt. Das Viergespann ließ sich T-Shirts drucken frei nach dem Musketier-Motto: “All4one“. Alle für einen, einer für alle.

 

Ohne große Hoffnung, das Team beschrieb sich selbst als nicht besonders sportlich, trat es am 9. September 2018 an und erstarrte zunächst vor Entsetzen: Die Teilnehmer waren fast alle durchgehend gut trainierte Männer. Gemäß dem Motto: „Dabei sein ist alles“ startete das symphatische Quartett dennoch auf dem Main, erzählte die quirlige Jennifer Strutt und strahlt auch noch jetzt vor Begeisterung und Freude. Schließlich gab es nur 12 Plätze und auf die habe man sich rechtzeitig bewerben müssen und sei zum Teil nur im Nachrückverfahren „genommen worden“.

 

Zunächst starteten sechs Tretboote viererbemannt und mussten einen auf einer Boje angebrachten Basketballkorb erreichen und vom Boot aus den Ball in den Korb treffen.

Die Sieger aus der ersten kamen in die folgende Finalrunde.

Das zweite Team, wieder aus sechs Tretbooten bestehend, wiederholte die Prozedur und tatsächlich konnte hier das Team von „All4one“ schon den ersten Rundensieg auf sich verbuchen.

 

Nun ging es in‘s Finale: Vom Ehrgeiz und vor allem von großem Spaß getrieben starteten „All4one“ mit den anderen 5 Tretbooten und gaben schon während der Fahrt alles, um den Gewinn für sich zu verbuchen.

 

Vor dem Basketballkorb gab es schliesslich ein großes Getümmel, die Boote umzingelten die Boje, Bälle wurden geworfen, Spieler gerieten in‘s Wasser, um wieder an ihren Ball zu gelangen und schliesslich landete der dritte Ball, kurz vor „All4one“ im Korb. Enttäuscht, aber zumindest trocken und vom Spiel berauscht, fuhr das Team an‘s Ufer. Mit einem hatten sie nicht gerechnet: Auch hier hatte die hohe Technik des Videobeweises  bereits Einzug gehalten und Oberbürgermeister Klaus Kaminski persönlich holte All4one auf‘s Siegertreppchen, da der eigentliche dritte Ball verbotenerweise vom Wasser aus geworfen wurde.

 

Die Gewinne waren ein Anreiz für die Teilnehmer: Der erste Preis betrug Euro 1500,-, der zweite Euro 750,-, der dritte Euro 250,-, wobei, wie oben beschrieben, ein Großteil der Gewinne an soziale Einrichtungen gespendet werden musste.

 

Jennifer Strutt erzählte ihre Geschichte mit einer solchen Begeisterung, daß sich die Elternschaft von Luthers Apfelbaum am besten jetzt schon sportlich auf Vordermann bringt, um geschlossen anzutreten. Was als Spaß gemeint ist, spricht doch die Eltern und Erzieherinnen des Kindergartens Luthers Apfelbaum doch an. Vielleicht bilden sich doch ein paar Teams, um gemeinsam die große Freude, die man jetzt noch in „Jennys“ Augen sieht, im kommenden Jahr zu teilen und für den Kindergarten, dessen Außengelände nach wie vor deutliche Sanierung benötigt, eine Finanzspritze mehr zukommen zu lassen. Und wenn das nicht gelingt, kann man sich sicher sein, einen Tag voller Freude und vielleicht neuer Freunde gewonnen zu haben. Ist das nicht vielleicht der wahre Gewinn?

Stefanie Schmölcke

                   Selbermacherfest am 5. Mai 2018

      Kaufen war gestern!

 

Ein sommerlich strahlend blauer Himmel begrüßte alle Teilnehmer des diesjährigen Kindergarten-Sommerfestes, das unter dem Motto „Selbermachen“ stand. Das Treffen aller Kinder, deren Eltern und den Erzieherinnen begann auf dem Spielplatz gegenüber der Kita Luthers Apfelbaum mit einer Andacht, bei der Pfarrer von Dörnberg mit Unterstützung der Kinder, die Geschichte von Abraham erzählte, der seine Knechte auf eine weite Reise in die Stadt Haran schickte, um dort für seinen Sohn Isaak eine Frau zu finden.

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung war das "Selbermachfest" und stand damit ganz im hochaktuellen Zeichen des Upcyclings. Hierbei ging es darum, "aus Alt mach Neu". Kreativ sollte einem ursprünglich bereits gedanklich weggeworfenen Gegenstand durch Umgestaltung neues Leben eingehaucht werden statt Geld für Neues auszugeben.

Sieben Projekte waren geplant, für die seit Wochen unzählige Sachspenden im Kindergarten lagerten. Die Eltern hatten sich im Vorfeld für eines der Projekte angemeldet und so begann umgehend das Hämmern, Sägen, Kleben, An- und Einpassen unter großer Hilfe aller Kinder, die kaum glauben konnten, wie aus den scheinbaren Müllbergen die fabelhaftesten Dinge entstanden.

 

Neben den wunderbaren handwerklichen Tätigkeiten für die kleinen Hände konnte eine wichtige Botschaft schon den Kleinsten mitgegeben werden: Wegwerfen ist viel zu schade, wenn aus dem, was tagtäglich in der Mülltonne verschwindet, plötzlich ein Abenteuerspielplatz wird, der seinesgleichen sucht. Kein Cent war nötig, lediglich die großartigen Ideen der Erzieherinnen, die leidenschaftliche Unterstützung des Elternbeirates und der starken Elternschaft, ohne die die Umsetzung der zahllosen Ideen nicht möglich gewesen wäre.

Wir bedanke uns deshalb bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung und wünschen allen Kindern viel Spaß.

Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich die schönen Spielelemente an, die an diesem Nachmittag entstanden sind.