Selbermacherfest

      Kaufen war gestern!

 

Ein sommerlich strahlend blauer Himmel begrüßte alle Teilnehmer des diesjährigen Kindergarten-Sommerfestes, das unter dem Motto „Selbermachen“ stand. Das Treffen aller Kinder, deren Eltern und den Erzieherinnen begann auf dem Spielplatz gegenüber der Kita Luthers Apfelbaum mit einer Andacht, bei der Pfarrer von Dörnberg mit Unterstützung der Kinder, die Geschichte von Abraham erzählte, der seine Knechte auf eine weite Reise in die Stadt Haran schickte, um dort für seinen Sohn Isaak eine Frau zu finden.

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung war das "Selbermachfest" und stand damit ganz im hochaktuellen Zeichen des Upcyclings. Hierbei ging es darum, "aus Alt mach Neu". Kreativ sollte einem ursprünglich bereits gedanklich weggeworfenen Gegenstand durch Umgestaltung neues Leben eingehaucht werden statt Geld für Neues auszugeben.

Sieben Projekte waren geplant, für die seit Wochen unzählige Sachspenden im Kindergarten lagerten. Die Eltern hatten sich im Vorfeld für eines der Projekte angemeldet und so begann umgehend das Hämmern, Sägen, Kleben, An- und Einpassen unter großer Hilfe aller Kinder, die kaum glauben konnten, wie aus den scheinbaren Müllbergen die fabelhaftesten Dinge entstanden.

 

Neben den wunderbaren handwerklichen Tätigkeiten für die kleinen Hände konnte eine wichtige Botschaft schon den Kleinsten mitgegeben werden: Wegwerfen ist viel zu schade, wenn aus dem, was tagtäglich in der Mülltonne verschwindet, plötzlich ein Abenteuerspielplatz wird, der seinesgleichen sucht. Kein Cent war nötig, lediglich die großartigen Ideen der Erzieherinnen, die leidenschaftliche Unterstützung des Elternbeirates und der starken Elternschaft, ohne die die Umsetzung der zahllosen Ideen nicht möglich gewesen wäre.

Wir bedanke uns deshalb bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung und wünschen allen Kindern viel Spaß.

Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich die schönen Spielelemente an, die an diesem Nachmittag entstanden sind.

 

Passionszeit in der Kita

Durch´s Tor geritten kam Jesus der Herr, da freun sich die großen und Kleinen so sehr!

 

In der Passionszeit begleiten uns jeden Morgen im Singkreis die Egli-Figuren (biblische Figuren) und erzählen uns sehr lebendig, wie Jesus in Jerusalem eingezogen ist und was er dort erlebt hat. Die Geschichte führt uns über das Abendmahl  zum Garten Getsemane bis hin zum Tod am Kreuz und dem Grab in der Höhle. Alle Kinder bekommen so einen Eindruck von der Passionszeit, werden in die Geschichte mit eingebunden und übernehmen verschiedene Rollen.

Auf unserem Jahreszeitentisch im Eingangsbereich können Sie erkennen, an welcher Stelle der Geschichte wir gerade sind. Nach Ostern wollen wir schauen, was sich im Grab in unserer Osterkrippe verändert hat und zusammen die Auferstehung in fröhlicher Runde feiern.

 

Gaby Gabor ( zweite von links) , die religionspädagogische Fachkraft, beim Erzählen der Geschichte vom Einzug in Jerusalem von Jesu.

 

Drum feiern wir Ostern
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Keine Angst, Gott will, dass Du lebst
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Gottesdienst am 4. März 2018

Weltkindertag 2017

 

20.09.2017

 

Die 9. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 21. Sept. 1954 war die Geburtsstunde des Weltkindertages.

 

Die Kinder der KITA Luther’s Apfelbaum kamen am Weltkindertag mit ihrer Leiterin und den Erzieherinnen  in die ev. Kirche in Niederissigheim.

Der Altar war mit Figürchen geschmückt, die zu der Geschichte gehörten, die die Erzieherin Frau Gabor den Kindern in einer besonderen Andacht erzählte. Wie immer wurden die Kinder liebevoll mit einbezogen und die fröhlichen Lieder von der Leiterin Frau Preusser an der Gitarre begleitet.

 

Kinder haben Rechte!..... auf Lernen

das war die Überschrift dieser Andacht, die mit dem Lied „Gib uns Ohren, die hören, gib uns Augen, die sehn“ begann.

 

Der Weltkindertag ist für die Kinder in der ganzen Welt gedacht, so Frau Gabor, also ist es auch ein Tag für uns.

 

„Einfach Spitze, dass Du da bist“ – dieser Liedtext war Grundlage für einen Dialog. Wer freut sich, dass die Kinder da sind? Die Eltern freuen sich, sie kümmern sich und haben für ihre Kinder Liebe im Herzen. Man wird umarmt und geküsst.

Auch Gott freut sich über die Kinder. Auf die Frage, wie er das denn zeige, antwortete eines der Kinder: „Weil er für uns die Welt gemacht hat“.

 

Frau Gabor erzählte dann mittels der Figuren kindgerecht eine Geschichte: Ein Fest gab es in Jerusalem, das Jesus als Kind mit seinen Eltern und den Bewohnern seines Dorfes besuchen wollte. Jesus war zu der Zeit 12 Jahre alt. Maria und Josef fragten ihren Sohn, worauf er sich freue. „Ich will in die Stadt und die Antwort finden, wie Gott mich lieb hat“. Maria beantwortete ihrem Sohn die Frage schon: Gott hat alle Menschen lieb. Die Dorfgemeinschaft machte sich auf den Weg; es war noch dunkel und kalt in der Frühe. Aber dann ging die Sonne auf und brachte Helligkeit und Wärme. Es war ein langer Weg. Danach wurde es dann heiß, die Menschen verließen schon die Kräfte. Aber dann stand plötzlich ein Baum am Weg, der Schatten warf und Früchte trug. Somit konnten sich die Wanderer erquicken und im Schatten dieses Baumes ein wenig ausruhen. Eine Weile gingen sie weiter und hörten das Wasser einer Quelle fließen. Alle konnten ihren Durst stillen. Und dann sahen sie schon den Tempel von Jerusalem. Sie gingen in den Tempel, um zu beten. Die Bibel gab es ja damals noch nicht als gebundenes Buch, sondern sie gab es als Schriftrollen. Es gab ausschließlich die Schriftgelehrten, die diese lesen konnten. Als das Fest dann zu Ende war, gingen die Dorfbewohner heim. Alle? – Jesus blieb bei den Schriftgelehrten, weil ihn alles so interessierte.

 

Und woran war letztlich Gottes Liebe zu erkennen? Er hat sie den Menschen auf dem Weg bereits gezeigt. Er gab ihnen das, was sie brauchten: Sonne, Wärme, Licht, Schatten, Früchte und letztlich auch das Wasser der Quelle. Und natürlich kamen auch Maria und Josef zurück. Sie hatten ja gemerkt, dass Jesus ihnen nicht gefolgt war und holten ihn ab.

 

 

Marc, der schon die Schule besucht, betete dann mit Frau Gabor die Fürbitten und bezog dabei die Menschen ein, die die Kinder lieben und ihnen helfen, die Welt kennen zu lernen.

 

In den Dank an Gott flocht Frau Gabor auch den Dank dafür ein, dass es in unserem Land Kindergärten, Schulen, Turnhallen und Schwimmbäder gibt, in denen die Kinder sich entfalten können. Das wäre nicht in allen Ländern dieser Welt so. Aber: Kinder haben Rechte – auch das Recht, etwas zu lernen. Das Lied „Kinder haben Rechte“ bekräftigte das.

 

Nach dieser schönen Andacht gingen die Kinder dann mit ihren Erzieherinnen noch auf den Spielplatz an der Karl-Eidmann-Straße. Dort wartete leckerer Kuchen auf sie.

Inge Werner

 

 

 

 

 

Kartoffelernte 2017

06.09.2017

Heute haben die Kinder auf Einladung von Herrn Hans Walther Schäfer das Kartoffelfeld besucht, was beim Kartoffelfest eine Rolle gespielt hat. Ein paar kleinere Kartoffeln waren noch übrig geblieben, die die Kinder wie Schätze aus dem Acker gesammelt haben. Mal sehen, was die Kinder daraus machen. Es gibt schon viele unterschiedliche Vorschläge: Kartoffelpuffer zubereiten, Pommes machen, oder einfach mit Salz und Butter aus dem Feuer naschen......

Kartoffelfest 2017

Am Sonntag den 3.September 2017 haben  unsere  Kinder zum ersten Mal den Gottesdienst zum Kartoffelfest zusammen mit Herrn Von Dörnberg gestaltet. Vorangegangen waren 2 Wochen, in denen sich die Kinder mit der Entwicklung der Kartoffel von der Frucht zur Kartoffelpflanze beschäftigt haben. Wir haben uns zusammen Bücher und  Filme angeschaut, gekocht , gebraten, gebastelt und gemalt. Besonders die Geschichte vom alten Fritz hat die Kinder begeistert. Der hat nämlich die Kartoffeln von seienne Soldaten  bewachen lassen, damit sein Volk, was am Hungern war, neugierig darauf wurde und endlich das exotische Gemüse angenommen hat.

Die Kinder haben in einem Rollenspiel das Stück vorgespielt und anschließend mit dem Lied von der Bratkartoffel das Publikum begeistert.

„Ein feste Burg ist unser Gott“ – Luthermusical mit anschließendem Gemeindefest war ein voller Erfolg

 

Im Jahr des Reformationsjubiläums wartete in der ev. Katharina-von-Bora-Grundschule in Bruchköbel-Oberissigheim ein besonderes Event auf Groß und Klein: Ein Luther-Musical, aufgeführt von vielen verschiedenen Gruppen der ev. Kirchengemeinde Issigheim.

Klänge der Issigheimer Bläsergruppe spielten nicht nur kraftvoll „Ein feste Burg ist unser Gott“, sondern umrahmten auch feierlich Szenen zu Luthers Auftreten auf dem Reichstag von Worms sowie zu seiner Hochzeit mit Katharina von Bora. Während der Kirchenchor Lieder aus der Zeit und Feder Martin Luthers beitrug, sangen die Schulkinder von Junker Jörg auf der Wartburg und von Luthers Sehnsucht nach Freiheit. Diese Sehnsucht wurde u.a. von einem eigens zum Musical einberufenen Projektchor aufgenommen, u.a. mit dem bekannten Lied „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen. Des weiteren tanzten Kinder der Kita, Melvin Feldmeier als stimmsicherer Solist sorgte ebenso für Gänsehautmomente wie die kleine Katharina, die vor den gut 350 Zuschauern einen Vers des Mottoliedes von der festen Burg ganz allein sang.

 

Neben der abwechslungsreichen und sehr passend gewählten Musik unter der brillanten musikalischen Gesamtleitung von Andreas Berndt sorgte vor allem die Projektgruppe „Theater“ mit ihren vierzehn Schauspielern im Grundschulalter von 6-9 Jahren für ein rundum gelungenes Gesamtbild. Die kleinen Schauspieler führten pantomimisch und mit lebendigen Szenen in das Leben von Martin Luther hinein.

Bei dem Musical handelte es sich quasi um eine Inszenierung in einer Inszenierung, denn: Pfarrer von Dörnberg begrüßte die voll besetzte Halle in der Katharina-von-Bora-Schule mit den Worten „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Einer der kleinen Schauspieler meinte dann aber, seine Gruppe wolle die Generalprobe zu einem Musical durchführen, es solle kein Gottesdienst gehalten werden.

 

Nachdem sich der Pfarrer und die Akteure „geeinigt“ hatten, dass es sich durchaus um einen Gottesdienst dabei handeln würde, stellten die jungen Schauspieler pantomimisch die einzelnen Szenen dar. Sie wurden begleitet von einer Gruppe Bläser, einer kleinen Band, dem Schul-, dem Projekt- und dem Kirchenchor. Die Schauspieler hatten noch ihr eigenes Regieteam dabei, Frau Schmidt und Herrn Meyer (beides Schulkinder), die „alles im Griff“ hatten.

 

Und somit mischte sich in den Dialogen die alte Zeit mit der neuen, so dass Begriffe von damals in die Gegenwart gebracht wurden. Dazu wurde auch das Publikum mit einbezogen, etwa als Unterstützer oder Gegner Luthers oder auch in der Gewitterszene als Wind, Regen und Donner.

Um es gleich zu sagen: Es war eine Superleistung der Kinder und aller Beteiligten, die an der Aufführung dieses Musicals beteiligt waren.

 

Der musikalische Leiter Andreas Bernd bekam dann den „Goldenen Luther“ von Pfarrer Burkhard von Dörnberg überreicht, der sich am Schluss bei allen Akteuren und den Menschen, die das Musical mit den Kindern erarbeitet hatten, bedankte. Herr Bernd wies darauf hin, dass Pfarrer von Dörnberg die Gesamtleitung oblag

 

Da das Musical mit dem Gemeindefest der Kirchengemeinde und den Sommerfesten von der ev. Kita aus Niederissigheim und der ev. Grundschule Oberissigheim verbunden wurde, gab es im Anschluss noch viel zu tun und zu erleben.

Nach dem Mittagessen konnte man in den Klassenräumen etwa sehen, wie sich Kita- und Schulkinder mit dem Leben in der Zeit Martin-Luthers beschäftigt hatten.

Auf der angrenzenden Wiese konnte geritten werden; auch kleine Ritterspiele und eine Kampfaufführung fanden statt, dazu eine Vielzahl von Angeboten und Spielen für Groß und Klein.

Zu dem gemeinsamen Abschluss wurde noch ein mittelalterlicher Tanz aufgeführt. Mit Vaterunser, Segen und einem letzten von allen kräftig gesungenem „Ein feste Burg ist unser Gott“ fand dieser beeindruckende, wunderschöne Festtag seinen würdigen Abschluss.

Inge Werner

Zahlenlandfest 2017

Auch in diesem Jahr konnten die zukünftigen Schulanfänger bei den Entdeckungen im Zahlenland erste Erfahrungen mit Ziffern, Zahlen und Mengen machen. Bei einem Zahlenlandfest am 27.04.2017 , zu dem alle Eltern eingeladen wurden, stellten sich die Kinder mit ihren jeweiligen Zahlenhäusern vor.

Ziel der Entdeckungen im Zahlenland ist es, den Kindern bereits vor der Schule grundlegende Erfahrungen mit Zahlen zu ermöglichen, die ihnen helfen Wissen über die Welt aufzubauen und dieses Wissen mit ihrem Leben zu verbinden.    Vielen Dank an unsere Erzieherin Frau Helga Puth, die die Kinder über viele Wochen einfühlsam und strukturiert in die Welt des Zahlenlandes begleitet hat. 

Elke Preußer 

 

     

Elternabend: Wunderbar bin ich gemacht

Zu einem Elternabend der besonderen Art unter dem Thema „Wunderbar bin ich gemacht“  hatten wir im März eingeladen. Martin Luther und die Reformation war Mittelpunkt des Themenabends. Zunächst konnten alle Anwesenden verschiedene Luthersprüche kennenlernen, um dann einen kleinen Vortag über Luthers Vita mit anschließendem Quiz zu erleben. Bei einer biblischen Geschichte wurde Martin Luthers Kernaussage  verdeutlicht: Gottes gibt uns Menschen die Zusage, geliebt und angenommen zu sein bei aller Unvollkommenheit. Darüber sind wir dann miteinander ins Gespräch gegangen. Zum Abschluss hat jedes Elternteil für sein Kind ein Blatt unter dem Thema „Wunderbar bin ich gemacht“  gestaltet, was trotz aller Unvollkommenheit  die Stärken und Talente der Kinder hervorhebt. Viele Eltern haben aktiv am Elternabend teilgenommen, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Kennst Du Martin Luther?

 

Diese Frage wird uns in den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen. Straßennamen, evangelische Kirchen und natürlich  unsere Einrichtung.... vieles erinnert an Martin Luther. Wie nur wenige Menschen hat er die letzten 500 Jahre geprägt. Seine Ideen veränderten das Leben der Menschen und die Kirchen bis heute. Wer also war dieser Mann, was hat er gedacht und getan? Was davon hat heute noch Gültigkeit oder ist das Thema Reformation eventuell aktueller  denn jeh?

Mit den Kindern zusammen machen wir uns auf den Weg, dem Leben im Mittelalter nachzuspüren. Wir wollen schmecken  was Menschen damals gegessen und getrunken haben, uns mit Kleidern schmücken, die damals in Mode waren, zusammen singen und tanzen.  Herr Luther höchstpersönlich wird uns dabei seine Geschichte erzählen, und uns mit der Reformationsschatzkiste bei unserm Projekt begleiten.  

Sie bietet Praxisideen für die tägliche Arbeit , denn in den Erkenntnissen der Reformation stecken viele Lebensthemen von unsern Kindern wie :     

  • Angst und Vertrauen haben
  • der Umgang mit Fehlern, Schuld und Vergebung
  • Mut und Selbstvertrauen haben
  • Beteiligung: Du hast das Wort
  • Beschwerde-Luther lässt grüßen
  • Reformation weiterdenken: interreligiöses Miteinander

Dabei soll viel Raum sein  für eigene Gedanken, Ideen, selbst Hergestelltes. Denn Reformation bedeutet nicht Nachmachen, sondern sich selbst auf den Weg machen und eigenen Entdeckungen zu trauen.

Am 7. Mai 2017 feiern wir  ein Gemeindefest, das unter diesem Thema steht, zudem wir Sie schon jetzt  alle herzlich einladen.

Elke Preußer

 

Fachtag 2017

Am 10.März 2017 fand ein Fachtag für alle Erzieherinnen  der evangelischen Kitas Hanau Stadt und Hanau Land statt, der unter dem Thema "Resilienz“ stand.

Der Fachtag hat  sowohl die Förderung der eigenen Resilienz als auch die der Kinder in den Blick genommen. Er hat  eine Reflexion der eigenen Haltung sowie eine Erweiterung des Handlungsrepertoires ermöglicht.

Als Referentin wurde Frau Cornelia Richter vom Resilienzzentrum Freiburg engagiert,  die  in ihrem  Referat die  Schutz- und Risikofaktoren aufgegriffen hat und die Frage nach der Unterschiedlichkeit bei Menschen (Vielfalt) beantworten konnte.

Beim anschließenden Austausch über Resilienz wurden   die verschiedenen Felder (Fachkräfte, Kinder, Eltern) in den Blick genommen.

Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit und meint die Fähigkeit, trotz schwieriger und widriger Lebensumstände oder Ereignisse das Leben gut zu leben.

Dies beinhaltet die Fähigkeit, Herausforderungen bewusst wahrzunehmen und nicht ausschließlich als belastend zu erleben, sondern sich auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu beziehen und sich trotz der schwierigen Umstände als aktive Gestalterin, als aktiver Gestalter des eigenen Lebens zu sehen. Gerade die individuellen und die sozialen Kompetenzen erweisen sich hierbei als Basis, damit Kinder sich gesund und positiv entwickeln können. Den evangelischen Kindertagesstätten kommt hier eine besondere Bedeutung zu.  Gerade Angebote religiöser Bildung können die Entwicklung dieser Fähigkeit, das Vertrauen in sich selbst und die Hoffnung auf Gottes tragende Kraft stärken und positiv begleiten.

Im Bildungsplan heißt es: „Resilienz baut auf den individuumsbezogenen und sozialen Basiskompetenzen auf und wird maßgeblich durch die sozialen Ressourcen des Kindes begünstigt, insbesondere durch stabile emotionale Beziehungen zu Bezugspersonen, offenes, wertschätzendes Erziehungsklima, vorbildhafte Rollenmodelle, positive Beziehungen zu anderen Kindern oder bereichernde Erfahrungen in den Bildungsinstitutionen. “ (siehe BEP, S.44)

Gerade deshalb kommt der Erzieherin als Bindungsperson eine besondere Rolle zu, die wir am Fachtag genauer  in den Blick genommen haben.

Elke Preußer

Das neue Erlebnisbad ist fertig!

 

09.09.2016

 

Bäder und Duschen sind vielleicht aus Sicht der Erwachsenen Räume der Sauberkeit, aber wie alle wissen, die mit kleinen Menschen zu tun haben, ...nicht für unsere Kinder.

Die benutzen jede sich bietende Gelegenheit, um an Wasserhähnen zu hantieren und das Phänomen Wasser an allen möglichen...auch unpassenden Orten, zu untersuchen. Das Wasser ist eines der vier Elemente, dessen Reiz sich ein Kind kaum entziehen kann. Beim Schöpfen, Gießen, Einfüllen, Umfüllen, Ausleeren, Schwimmen, Strömen

macht das Kind erste Erfahrungen mit physikalischen Gesetzen.

Die elementaren Erlebnisse mit diesem Element sind Anlässe für ausdauernde Expeditionen in die Welt des Wassers.

Wir freuen uns ganz besonders mit der Fertigstellung des neuen Erlebnisbades den Kindern die Möglichkeit zu geben, diese Erfahrungen machen zu können.

Gleichzeitig sind die Nestgruppe und der Bauraum umgezogen, die Heinzelmännchen haben unser Haus frisch renoviert, der Linoleumboden wurde grundgereinigt und neu eingepflegt. Unser Team hat rundherum ausgeräumt, weggeräumt, geputzt und wieder eingeräumt.

Am Freitag, den 2. September haben wir das alles  bei einem kleinen Umtrunk hier in der Kita gefeiert.

Vielen herzlichen Dank sagen wir allen, die das ermöglicht haben und mit viel persönlicher Motivation und hohem Engagement  bei der Sache waren. 

Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich an, was hier alles entstanden ist. Sie sind herzlich willkommen.

Herzlich grüßt Sie das Team der Kita Luthers Apfelbaum

Elke Preußer

 

„SCHRIFT“     ein Geheimnis der Großen, dass Kinder  unbedingt erforschen wollen!

Juni 2016

Symbole, Zeichen, Buchstaben und Ziffern gehören zum Lebensumfeld der Kinder. Kinder erleben bei vielen alltäglichen Gelegenheiten, wie Sprache zur Schrift wird: Einkaufszettel, Notizen, Anwesenheitsliste, Briefe oder WhatsApp schreiben. Kinder, die in einer schriftlichen Umgebung aufwachsen, erforschen diesen Bereich ebenso wie alles andere, das sie als bedeutungsvoll erleben. Viele Kinder zeigen schon lange vor Schuleintritt ein großes Interesse am Lesen und Schreiben, oft schon im Alter von 4 Jahren.

Bevor Kinder Schrift benutzen, um etwas mitzuteilen, untersuchen sie Schrift an sich, ihre Form, ihre Anordnung und ihre motorische Erzeugung. Dafür braucht jedes Kind Zeit. Im Kindergartenalter haben die Kinder noch alle Zeit und Freiheiten zum Ausprobieren. Fachleute teilen die Ansicht, dass Kinder die vor Schuleintritt vielfältige Erfahrungen mit Sprache und dem Schriftspracherwerb hatten, während der gesamten Schulzeit einen entscheidenden Lernvorteil besitzen.

Mit der Einrichtung einer Schreibwerkstatt wollen wir eine anregende Umgebung schaffen, in der wir diese Neugier der Kinder nutzen oder wecken, spontanes Lernen ermöglichen, die ersten Schreibversuche unterstützen, den Sinn von Schrift erkennen lassen und vor allem Freude und Spaß an diesem Thema vermitteln.

Unsere Schreibwerkstatt befindet sich im hinteren Teil des Ateliers und wird nun schon seit ein paar Wochen ausgiebig genutzt. Die Kinder lieben es, an dem Schreibtisch zu sitzen, die vorhandenen Materialien auszuprobieren, Buchstaben abzumalen, zu stempeln, Briefe oder Einladungen „zu schreiben“ oder an der Magnettafel mit magnetischen Buchstaben ihre Namen oder die ihrer Freunde zu schreiben.

Dieser Bereich soll nach und nach mit noch weiteren anregenden Materialien ausgestattet werden. Dafür suchen wir noch nach einer alten Schreibmaschine, einem alten Telefon und kleinen Schiefertafeln. Für unsere Schreibwerkstatt können wir jederzeit Briefumschläge, Briefpapier, kariertes und liniertes Papier, Bleistifte, Kugelschreiber, alte Briefmarken, Schulhefte oder ähnliches sehr gut gebrauchen. Wenn Sie uns etwas zur Verfügung stellen möchten, sprechen Sie mich bitte an.

 

                                                                                                          Andrea Fäth

 

Issgemer Jungs spenden an die KiTa Luther’s Apfelbaum

Mai 2016

Niederissigheim - Zwei neue Freunde haben die Mädchen und Jungen der KiTa Luther’s Apfelbaum ganz fest in ihr Herz geschlossen: Charly und Mäxchen, zwei neue Holzpferde für das Außengelände.
Kaum waren die beiden massiven Holzpferde im Außengelände der KiTa aufgestellt, waren sie schon von den begeisterten Mädchen und Jungen umringt. Martin Ohl, Gordon Vongehr und Julian Langer von den Issgemer Jungs kamen persönlich in die KiTa, um sich von der Begeisterung der Kinder zu überzeugen und die Holzpferde zu begrüßen.
Der Wunsch eines großen Pferdes wurde mit dem Erlös des Kartoffelfestes 2015 der Issgemer Jungs erfüllt. Das kleine Pferd wurde vom Elternbeirat gesponsert.

Ein großes Dankeschön geht an die Issgemer Jungs für die tolle Spende und das Interesse an die Kinder ihres Ortsteils!

Gottesdienst am 22. Februar 2015 unter dem Motto          "All inclusive"

Gott liebt die bunte Vielfalt

Aus verschiedenen aktuellen Situationsanlässen beschäftigen wir uns seit Anfang des Jahres in unserer Kita mit dem Thema „Inklusion, Integration“ (dabei sein, teilnehmen, einbeziehen)

Folgende Fragen haben sich die Kinder gestellt:

warum sehen Menschen unterschiedlich aus?
wie fühlt sich „anders sein“ an?
sind wir nicht alle „anders“ und gehören trotzdem zusammen?

 

In vielen Gesprächen und  durch den gezielten Einsatz von  Kinderliteratur sind wir dem Thema auf die Spur gekommen. Wir haben uns genauer die verschiedenen Herkunftsländer der Menschen, die in unserer Kita leben und arbeiten angeschaut, verschieden Sitten und Traditionen kennengelernt.

 

Besonders der Blick auf die unterschiedlichen Religionen, wie das Christentum, den Islam , sowie das Judentum war für uns alle sehr spannend, haben wir doch festgestellt, dass es im Vergleich viele Gemeinsamkeiten gibt und wir mit unseren Wertevorstellungen gar nicht so weit auseinanderliegen.

 

Ein Höhepunkt war der Gottesdienst am Sonntag, den 22.03.2015 unter dem Motto“ All inclusive“.

In eine Bilderpräsentation der Nestgruppe konnten wir sehen wie die allerjüngsten am Leben in der Kita teilnehmen und dazugehören.

Die älteren Kinder haben bei einem Anspiel die biblische Geschichte von dem Hausherrn erzählt, der ein großes Festmahl plant, aber nur Absagen erhält.

Kurzentschlossen lädt er alle ein, die gerade unterwegs sind. Gemeinsam feiern sie ein gelungenes Fest der bunten Vielfalt.

Einige Kinder berichteten uns von verschiedenen Ländern und Religionen. So lernten wir Afghanistan, Deutschland, Ghana, Serbien und Israel kennen.

 

Auch die Religionen, die in unserer Kita vertreten sind wurden anhand von vorher erarbeiteten Plakaten vorgestellt.

Ein afrikanischer Tanz lockerte die Stimmung auf.

 

Zwei neue Mitglieder der Gemeinde erlebten bei ihrer Taufe gelichfalls eine bedeutsame Inklusion in die evangelische Kirchengemeinde Issigheim.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Kita alle Besucher zu einem besonderen Mahl in der Kirche ein. Die Eltern der Kitakinder hatten speziell für diesen Anlass  internationale Spezialitäten zubereitet. Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Unterstützung. 

Bei Couscous, Chili con Carne und anderen Schlemmereien konnten sich die verschiedenen Menschen unterhalten, austauschen und erfreuen.

Und wenn nach Lukas biblischen Worten: „Das Himmelreich einem fröhlichen  Festmahl gleicht“, so erlebten wir bei unserem Brunch ein Stück Himmel auf Erden.

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Jubiläum: 20 Jahre Kita Luthers Apfelbaum

Am Samstag, 19.7.2014, haben wir gemeinsam mit Eltern, Kindern, Ehemaligen, Kooperationspartnern und Interessierten das 20. Jubiläum unserer Kita Luthers Apfelbaum gefeiert.

Bei hochsommerlichen Temperaturen haben wir uns um 10 Uhr an der ev. Kirche in Niederissigheim getroffen. Die Kinder und Erzieherinnen der Kita haben gemeinsam mit Burkhard Jungcurt, Pfarrer v. Dörnberg, dem Kirchenchor Niederissigheim, dem Schulchor der Katharina-von-Bora Schule in Oberissigheim und einem eigens zusammengefundenen Projektchor ein Musical zum Thema „Arche Noah“ gestaltet. Dieses wurde dann an und in der Kirche vorgeführt und alle Besucher konnten Zeugen des Baus und der Reise der Arche werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst gingen die Feierlichkeiten rund um das Kitagelände im Wilhelm-Busch-Ring weiter. Hier wurden als erstes Grußworte gesprochen, Elke Preußer (Leitung der Einrichtung), Pfarrer Abraham (Bruchköbel), Günther Maibach (Bürgermeister) und Pfarrer von Dörnberg (Kirchengemeinde Issigheim) hatten alle ein paar herzliche Worte parat. Pfarrer von Dörnberg bedankte sich besonders bei 5 Kolleginnen (Frau Kleine, Frau Puth, Frau Fäth, Frau Gödde und Frau Dannheisig, Frau Wierzba) die schon von Beginn an in der Einrichtung arbeiten. Bei Essen vom Grill, Salat- und Kuchenbuffet hat jeder etwas nach seinem Geschmack gefunden. Auch für Spiel und Spaß war gesorgt, es wurden Armbänder geknüpft, Zöpfe geflochten, Gesichter geschminkt, Kappen bemalt und Spiele gespielt. Bei der vom Elternbeirat organisierten Tombola versuchte fast jeder sein Glück.

Der Erlös des Festes wird für die Kita verwendet.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die zum guten Gelingen unseres Festes beigetragen haben.

Gottesdienst zum Thema Schöpfung

Die Weltraumgruppe

 

Zu einem Gottesdienst der besonderen Art hatte die Kita Luthers Apfelbaum am 16. März 2014 eingeladen. Gezeigt wurden Ergebnisse aus den drei verschiedenen Projekten, mit denen sich die Kinder seit geraumer Zeit beschäftigten.

Überdimensionale Füße vom größten aller Saurier begrüßten die Besucher beim Ankommen in der Kirche. Die Gruppe der Kinder, die sich mit Dinosauriern beschäftigt hatten zeigten Bilder von Dinoskeletten, Vulkanen und Flugsauriern und erzählten, über was sie am meisten gestaunt hatten. Die Weltraumgruppe führte einen Sternentanz vor und zeigte uns wie man aus Brausetabletten eine Rakete bauen kann. Die Bauernhofgruppe ließ uns staunen über die Menge Milch, die eine Kuh pro Tag gibt. In dem Liede: „Du hast uns Deine Welt geschenkt“ machten uns die Kinder aufmerksam auf die vielen Wunder der Natur, die uns gerade im Frühling, wenn die Erde wieder erwacht begegnen. Die Hortkinder zeigten uns in einem Rollenspiel wie Jesus den blinden Bartimäus geheilt hat und dieser anschließend wieder sehen konnte. Mit einer anschließenden Predigt und dem  Lied: „Wer die richtigen Augen hat, der sieht Berge und Hügel tanzen“ wurden die Gottesdienstbesucher aufmerksam gemacht auf die vielen Wunder der Natur, die uns immer wieder zum Staunen bringen. Bei dem Lied “Weißt du wie viel Sternlein stehen“ haben die Gottesdienstbesucher ihre persönlichen Wunder auf gelbe Sterne geschrieben, die dann in einer Gemeinschaftsarbeit aufgehängt wurden.

 

 

Qualitätsentwicklung in der Kita Luthers Apfelbaum

von links: Pfarrer Rühl (Geschäftsführender Pfarrer des Diakonischen Werkes), Frau Doris Schemm( Kirchenvorsteherin), Elke Preußer (Leiterin), Frau Tanja Thiedemann   ( Erzieherin), Frau Ulrike Sticker(Elternbeirat), Frau Regine Haber Seyfarth (Sachgebietsleitung) 

 

Nicht die Erfüllung aller Erwartungen ist das Ziel, sondern deren ernsthafte Berücksichtigung

 

 „Kirchliche Träger nehmen in evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder eine wichtige bildungs- und gesellschaftspolitische Aufgabe wahr. Kindertageseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft begleiten und fördern Kinder umfassend in ihrer Entwicklung im Geist des Evangeliums, stärken Familien in ihrer Erziehungsaufgabe und leisten einen wichtigen Beitrag zur Orientierung an ethischen Maßstäben.

Um für die religions- und sozialpädagogische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen und für die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eine möglichst hohe Qualität zu gewährleisten, stehen Träger in der Verantwortung, systematisch Qualitätsentwicklung zu betreiben und ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen.“[1]


Am 1. Januar 2012 ist das neue Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten. Es bringt Prävention und Intervention im Kinderschutz gleichermaßen voran und stärkt alle Akteure,  sich für das Wohlergehen von Kindern zu engagieren.“,[2] so steht es auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie,  Frauen, Senioren und Jugend.

Eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung ist seit dem  in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe Pflicht. Dabei geht es insbesondere auch um die Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und ihren Schutz vor Gewalt. An die Umsetzung von Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung ist auch die Finanzierung aus öffentlichen Mitteln geknüpft, wie wir jetzt bei Einführung des neuen Kifög sehen können.


Umso wichtiger war es für uns als Einrichtung in Zusammenarbeit mit unserm Verband evangelischer Kindertagesstätten ein Qualitätsentwicklungsverfahren zu installieren und mit der Beschreibung unserer Arbeit anzufangen!

Während eines langen Prozess, der sich über zwei Jahre zog und bei dem alle Beteiligten über das alltägliche Maß hinaus beansprucht waren, installierten wir ein QM-system.

Angefangen hat alles mit einer Auftaktveranstaltung im Februar 2011 im Kreiskirchenamt, zu der ursprünglich das gesamte Team eingeladen war, um die nötige Motivation und Begeisterung für die Sache herzustellen. Stellvertretend für alle waren zu dieser Veranstaltung  Herr v.Dörnberg und ich anwesend, da es nicht möglich war, die Einrichtung für einen halben Tag zu schließen.

Hier wurde hauptsächlich über die Umsetzung und die dazugehörigen Mittel informiert. Der Träger unterschrieb einen Vertrag indem er sich verpflichtete, die nötigen zeitlichen-und finanziellen Ressourcen zu Verfügung zu stellen.

Ich als Leitung verpflichtete mich

·         zum Besuch der 4 Schulungen, sowie  Auftakt, Zwischen-und Abschlussveranstaltung

·         Installation und Leitung der Steuerungsgruppe im Haus (Träger, EB, Team)

·         Teilnahme an den Externen QM Zirkeln

·         Zeitfenster zu schaffen , um das QM Handbuch zu schreiben

Die hauptsächliche  Arbeit war die Einrichtung eines internen Qualitätszirkels, der aus dem Team bestand und das Ziel hatte, sämtliche Arbeitsprozesse zu beleuchten auf ihre Gültigkeit und ihre Qualität hin zu prüfen.

 

In Anbetracht der Tatsache, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch „die Neue“ in der Kita war, nahmen wir diesen Anlass als willkommene Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen über das was wir hier so machen, sei es seit kurzem, oder weil es schon immer so war.

In Dienstbesprechungen und während der pädagogischen Tage erläuterten wir Situationen                    ( Mittagessen, Angebote, Entwicklungsgespräche),entwickelten Strukturen, besprachen wie wir das einheitlich in allen Gruppen in Zukunft handhaben wollen, fassten Ziele zusammen und überlegten, was uns wichtig ist und was uns  eigentlich leitet in unser pädagogischen Arbeit.   Es ging immer wieder darum zu schauen was schon gut läuft, wo unsere Stolperstellen sind, wie wir das besser machen können und was die Zukunft von uns fordert. 

Danach ging es daran, alles, was auf Moderationswänden gespickt war, in Worte zu fassen und im PC zu digitalisieren. Schnell war klar, dass hier Verstärkung gebraucht wurde. Tanja Thiedemann mit ihrer Fähigkeit, Texte blind in den PC zu tippen, Checklisten zu erstellen und Flussdiagramme zu entwickeln, wurde teilweise aus dem Kinderdienst gezogen, von Kolleginnen vertreten, um sich der Erstellung des Handbuches zu widmen. Gemeinsam besuchten wir EDV Fortbildungen im Kreiskirchenamt, um der Erstellung von Layouts, Seitenzahlen, Kopf-und Fußzeilen und automatischer Gliederung auf die Schliche zu kommen.

Nur gemeinsam, sich immer wieder gegenseitig unterstützend konnte so ein Handbuch entstehen.

Es hilft uns heute nachzulesen, wie Situation gut gehandhabt werden, wie Prozesse laufen sollen, auch dann, wenn wir mal wieder alles so machen wollen, wie es schon immer war.  Es bringt uns mehr Klarheit, auch wenn es darum geht neue Kolleginnen einzuarbeiten oder  sich Dinge wieder verändern. Abläufe gehen reibungsloser, strukturierter und einfacher vonstatten.

Wichtig ist letztendlich, was beim Kind ankommt. Und ich gebe zu......mit einem geschriebenen Handbuch können Kinder wenig anfangen. Erzieherinnen und Erzieher jedoch, die ihre Arbeit klar und transparent vertreten, können für Kinder Vorbilder und  verlässliche Bindungspartner sein, die dem Kind Orientierung und Sicherheit geben in einer Welt grenzenloser Beliebigkeit.

Am 19. April 2013 wurde unsere Arbeit bei einer feierlichen Veranstaltung im Diakonischen Werk Kassel zertifiziert. Wir besitzen jetzt ein Qualitätshandbuch, das unsere einzelnen Arbeitsprozesse beschreibt.

Der Kirchenvorstand erhielt das Zertifikat, als Auszeichnung für eine besondere Einrichtung, die ihre pädagogische Arbeit reflektiert, überdenkt und begründet, sie transparent und  nachvollziehbar macht.

Ein Qm Handbuch ist immer dynamisch und die Fertigstellung desselben bedeutet nicht das Ende unserer Arbeit. Manche Punkte sind rot markiert, und wir wissen, hier gibt es noch Entwicklungsbedarf. Immer wieder kommen Richtlinien und Gesetze hinzu, die berücksichtigt werden müssen, die wir in unsere pädagogische Arbeit einbeziehen werden. Es gilt unsere Arbeit ständig zu verbessern, um den gesellschaftlichen Anforderungen und dem individuellen Bedarf von Familien Rechnung zu tragen.

Qualität ist letztlich nur dann messbar, wenn  Kinder und Eltern sich wohl und wertgeschätzt fühlen und den Eindruck  bekommen, das Beste ist gerade gut genug für sie.   

Wir sind die erste Kita der Gemeinde Bruchköbel, die ein QM-Handbuch besitzt und sind stolz darauf.  Ich danke dem Team für sein überdurchschnittliches Engagement, Frau Thiedemann für Ihre Mitarbeit und Auseinandersetzung mit dem Thema, sowie Frau Sticker und nicht zuletzt Herrn von Dörnberg für ihre kontinuierliche Begleitung und ihr professionelles Fachwissen in der Steuerungsgruppe.

 

Elke Preußer

 



[1] beta, Qualitätsprofil für evangelische Kindertagesstätten, Berlin, 2007

[2] http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=119832.html

Entdeckungen im Zahlenland- August 2013

Zahlenlandfest

Seit 3 Jahren führen wir in unserer Kita das Projekt „Entdeckungen im Zahlenland“ durch. Die letzte Lerneinheit vom Zahlenland ist zusammen mit den Eltern festlich gestaltet. Die Kinder zeigen, was sie in der Zahlenschule gelernt haben und sind stolz, wenn ihre Eltern zuschauen. Im Zahlenhaus wohnen die Zahlen. Durch das Einrichten und Möblieren der Häuser machen sich die Kinder mit den Eigenschaften der jeweiligen Zahl vertraut. Auf dem Zahlenweg nähern sich die Kinder den Zahlen Schritt für Schritt. In jedem Zahlenland herrscht eine bestimmte Zahl und hat ihre eigene Geschichte.

Das Projekt „Entdeckungen im Zahlenland“ kommt bei unseren Kindern sehr gut an, sie haben Spaß und Freude daran.

 

Kinder bauen Krippen als Weihnachtsgeschenke

In der Vorweihnachtszeit gab es fleißige Wichtel zu bestaunen,die in der Werkstatt mit Frau Fäth und Herrn Hein Krippen gebaut haben. Diese wurden aus Holz und Kork gezimmert. Srohmatten bildeten das Dach. Anschließend haben die Kinder aus Fimo die heilige Familie geformt, die dann stolz ihren Platz in der Krippe eingenommen hat. Eine wunderbare Idee....Wür wünschen allen Familien viel Freude damit, eine schöne und friedliche Weihnachtszeit und Gottes Segen für das Neue Jahr.

Vorlesepatin in der Kindertagesstätte

Wir heißen unsere „Vorlesepatin“ Frau Mehrling aus der Nachbarschaft ganz herzlich in unserer Kita willkommen.  Frau Mehrling wird jetzt einmal in der Woche für unsere Kinder vorlesen.

 

VIELEN DANK!!!!

 



Logo für die Kita

Die Schüler der Eugen Kaiser Schule, Fachrichtung Gestaltung, haben sich seit längerer Zeit mit dem Entwurf eines Logos für unsere Kita beschäftigt. Nachdem der Gewinner  , Herr Christian Grote,  feststand haben sich jetzt die Schüler

 

 

 

Romana Wierzba

Eric Svensson

Lukas Kemmler und 

Christian Grote

die Mühe gemacht und das Logo in seiner vollen Pracht an unsere Hauswand gepinselt. Das hat sich als ziemliche Herausforderung dargestellt, da der Untergrund sehr rauh und schwer zu bearbeiten war. Trotzdem haben die Schüler unter Anleitung von ihrer Lehrerin Tina Brendel keine Mühen gescheut und das Motiv angebracht.  Wir bedanken uns ganz herzlich für den engagierten Einsatz und freuen uns über den sehr besonderen ersten Eindruck, den Menschen bekommen, wenn sie unsere Kita  besuchen. 

Brandschutzwoche in der Kita

In der Woche vom 16.-20.04.2012 hatten wir Besuch von Herrn Zorbach aus Bruchköbel. Er ist Feuerwehrmnann und hat mit den Kindern ausprobiert, wie ein Feuer angezündet wird, welche Sicherheitsvorkehrungen wir beachten müssen und was wir tun können,wenn gelöscht werden muss. Auch hat er uns genaustens informiert, was wir alle tun müssen, falls es irgendwo im Haus anfängt zu brennen. Die Alarmanlage geht los, weil bestimmt jemand auf den Knopf gedrückt hat, ein Notruf wird abgesetzt und alle versammeln sich auf dem Spielplatz. Das dürfen wir sogar ohne Jacke tun. Anschließend hat er sich komplett verkleidet und uns gezeigt, wie er aussieht, wenn er uns rettet. Alle Kinder durften seine Sachen anfassen, Helm aufsetzen und die Atemmaske benutzen. Vielen Dank, das war wirklich klasse!

Feuerwehrmann in voller Montur

Rundbank für den Apfelbaum lädt zum Verweilen ein

Am 23.4.2012 gab es was zum Staunen in der Kita Luthers Apfelbaum in Niederissigheim! Drei Männer von der Seniorenwerkstatt Bruchköbel kamen, um eine Bank rund um den kleinen Apfelbaum  im Eingangsbereich der Kita aufzustellen. Von nun an lädt die Bank Kinder und Erwachsene zum Rasten und Verweilen ein.

Ermöglicht wurde diese Anschaffung durch eine Spende der Firma Manpower, des Firma Alfa Bau GmbH und des Elternbeirats . Stellvertretend überreichte Frau Slagolo (rechts im Bild) am Montag die Spende.

Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle handwerkliche Arbeit der Seniorenwerkstatt und die großzügige Spende..

Die Zahnfee in der Kita , April 2012